Wirtschaft, Demografie und Einwanderung – Wie es wieder aufwärts gehen kann

Wir stehen als Land vor komplexen Herausforderungen. Die Wirtschaft und die Bürger stöhnen unter horrenden Steuern und Abgaben, leiden unter der durch Staatsschulden verursachten Inflation und vor allem den hohen Kosten für Energie. Gleichzeitig ersticken Regulierungswut und Bürokratie jeden Erfindergeist und treiben Innovationen ins Ausland und fehlen den Unternehmen, die trotzdem noch gut wirtschaften, die Fachkräfte.
Wenige Anreize für Bildung und Leistung
Die Demografie verspricht dabei alles nur noch schlimmer zu machen: In den nächsten zehn Jahren wird der Anteil der Rentner an der Bevölkerung auf über 26% steigen und für einige Jahre auf diesem hohen Niveau bleiben, bevor er dann wieder sinkt. Die Einwanderung, die als Lösung dafür verkauft wird, findet hauptsächlich über das Asylsystem in die Hängematte des Sozialstaates statt. Das zu sehen, zerstört dann auch noch den letzten Rest Leistungsbereitschaft, bei denen, die mit ihrer Arbeit das Ganze finanzieren sollen und die sich von ihrem Nettoeinkommen schon lange nicht mehr aufbauen können. In Mittelschichtsfamilien ist man mittlerweile gezwungen, dass nur für die Kosten des täglichen Lebens beide Eltern arbeiten, aber selbst das lohnt sich aufgrund der Kitagebühren oft nur begrenzt.
Zusammengefasst: Wir haben zu viel Staat, zu hohe Energie- und Arbeitskosten, viel zu wenige Kinder in der kultur- und wirtschaftstragenden Mittelschicht, zu wenige Fachkräfte, zu viel Einwanderung in das Sozialsystem, zu hohe Steuern und Abgaben auf Arbeit in der Mittelschicht und damit zu wenige Anreize für Bildung und Leistung.
Was ist zu tun?
Zunächst einmal muss ein Paradigmenwechsel stattfinden. In einem gewissen Umfang von Reich zu Arm umzuverteilen, ist richtig. Was aber aufhören muss, ist diese massive Umverteilung von der Mitte nach unten. Das muss ersetzt werden durch eine Umverteilung von Kinderlosen zu Familien, denn Familien mit Kindern in der Mittelschicht sind es, was wir brauchen – zur Erhaltung von Wirtschaft und Kultur. Sie sind der Kern oder wie man früher sagte, die „Keimzelle des Staates“.
Längere Erziehungszeiten
Diese Umverteilung muss es wieder ermöglichen, als Familie einen gewissen Lebensstandard halten zu können, auch wenn ein Elternteil bis zum sechsten Geburtstag des jüngsten Kindes, also in den prägenden Lebensjahren, sich voll der Erziehung widmet. Denn diese Erziehung kann durch Kitas nicht im Ansatz ersetzt werden, das müssen wir endlich anerkennen.
Am besten wäre es, diese Umverteilung geschähe nicht im Wortsinne, also indem man den einen etwas nimmt und es den anderen gibt, sondern indem man die einen mehr, die anderen weniger belastet, z.B. indem Eltern nicht nur einen geringeren Pflegebeitragssatz haben, wie es schon der Fall ist, sondern auch, indem ihr Rentenbeitragssatz spürbar geringer wird, als der von Kinderlosen (bei gleichbleibender Höhe der erworbenen Rentenpunkte). Die bei der Rente angerechneten Erziehungszeiten sollten von drei auf sechs Jahre verdoppelt werden. Bei der Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung könnte auch ein Splitting stattfinden, so dass sie sich hälftig auf beide Eltern aufteilt (bei einem Alleinverdiener läge sie damit aktuell bei 2.750 Euro). Die privaten Krankenversicherer könnten gesetzlich gezwungen werden, die Familienversicherung analog zur gesetzlichen einzuführen. Der Steuerfreibetrag für ein Kind sollte genauso hoch, wie für einen Erwachsenen sein. Bei der Geburt eines Kindes könnte es eine Neuberechnung der Einkommenssteuer für die drei vorherigen Kalenderjahre unter rückwirkender Einbeziehung des neuen Kinderfreibetrages sozusagen als Geburtsprämie geben.
Kleinbetriebe, denen möglichst wenig Bürokratie aufgelastet wird, müssen wieder zum Ideal der Wirtschaft werden, auch wenn sich Konzerne dann einer flexiblen und effizienten Konkurrenz auf den Märkten, auch auf dem Arbeitsmarkt, ausgesetzt sehen. Aber die Übermacht der Konzerne ist ohnehin auch eine Wurzel unserer Probleme.
Wir brauchen Einwanderung
Und dann zum Thema Einwanderung: Ja, wir brauchen Einwanderung, aber die richtige. Wir brauchen eine gewisse Einwanderung vor allem junger Männer, die bereits Fachkräfte sind oder die eher seltenen Anlagen und die Motivation haben, innerhalb kürzester Zeit zu Fachkräften zu werden. Diese jungen Männer sollten außerdem aus einem kompatiblen Kulturkreis kommen und integrationswillig sein.
Und wir brauchen außerdem eine noch etwas stärkere Einwanderung junger Frauen, die eine Familie mit mehr als einem Kind gründen wollen. Zu viele deutsche Frauen schlagen den Weg einer beruflichen Karriere ohne Kinder oder nur einem einzigen Kind ein und sind noch dazu oft sehr scheidungsfreudig. In der Folge haben viele deutsche Männer (mit und ohne Migrationshintergrund), insbesondere in der Mittelschicht, keine Möglichkeit mehr, kinderreiche, stabile Familien zu gründen, wenn sie nicht eine Ehefrau aus dem Ausland in Betracht ziehen.
Was wir nicht weiter brauchen, ist eine Einwanderung junger Männer, die Deutschland und unsere christlich-abendländische Kultur verachten (und teilweise sogar zu bekämpfen bereit sind), die das Lernen unserer Sprache verweigern, die Kriminalität auf unsere Straßen tragen und die unser Sozialsystem massiv belasten. Für diese muss der Weg nach Deutschland in Zukunft nicht nur wirksam versperrt sein, es müssen auch möglichst viele von ihnen, die schon hier sind, in ihre Heimat abgeschoben werden.
Das ist nur ein grober Überblick über das, was geschehen muss, damit es mit unserem Land wieder aufwärts geht. Es ist nicht abschließend und auch nichts, was innerhalb weniger Jahre schon Wirkung zeigen würde. Man könnte zum Beispiel auch noch über die Notwendigkeit der Entmachtung der EU und einer neuen nationalen Währung nach dem Zusammenbruch des Euro sprechen. Aber ganz klar ist: Der Weg, auf dem sich unser Land befindet, auf den es in den letzten 30 Jahren von CDU, SPD und ideologisch vor allem von den Grünen gedrängt wurde, führt in den sicheren Abgrund. Und für eine Wende steht nur die AfD!